Systemischer Ansatz – was ist Systemische Therapie?
Die Systemische Therapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren. Sie begreift Probleme nicht als Störung eines einzelnen Menschen, sondern als Folge von Wechselwirkungen im sozialen Umfeld.
Der Mensch im Kontext
Ein System kann die Familie, die Paarbeziehung, die Schule oder das Arbeitsumfeld sein. Die Wechselwirkungen zwischen dem Betroffenen und seinem Umfeld stehen im Fokus der Systemischen Therapie.
In der systemischen Perspektive wird der Mensch als Ganzes betrachtet und seine biologischen, psychischen und sozialen Lebenszusammenhänge einbezogen. Um die Denk- und Verhaltensmuster einer Person verstehen zu können, muss der Kontext mitgedacht werden.
Ein „Problem" kann nicht allein bei einem Individuum verortet werden, sondern wird bedingt durch die Struktur und Ordnung des Systems und die Kommunikation, Regeln und Interaktionen, die sich daraus ergeben.
Systemische Haltung – meine Grundsätze
Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten sollen gemeinsam erweitert und neue Perspektiven eröffnet werden.
Krisen werden als Chancen für Veränderung und Entwicklung gesehen.
Das Individuum ist Experte seines eigenen Lebens.
Der Fokus liegt auf Ressourcen, Stärken und Entwicklung.
Symptome oder problematisches Verhalten entstehen meist im Rahmen von Wechselwirkungen mit anderen Systemen.
Respekt und Offenheit gegenüber der individuellen Lebensweise und bisherigen Lösungsversuchen.
Orientierung an Lösungen und weniger an Defiziten.
Der Mensch wird als Beziehungswesen im Kontext seiner sozialen Bezüge gesehen.
Methoden
Beispiele systemischer Methoden, die in meine Arbeit einfließen:
Warum systemisch arbeiten?
Bereit für den ersten Schritt?
Zu Beginn steht ein kurzes, unverbindliches Orientierungsgespräch per Telefon oder Video. Melden Sie sich gerne.